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Blick in den Altarraum
Blick in den Altarraum
Sicht auf den Orgelboden
Sicht auf den Orgelboden
Fenster in der Stiftskirche
Fenster in der Stiftskirche
Detailansicht eines Pfeilers
Detailansicht eines Pfeilers

Stiftskirche in Leeden

Zur Sühne für seine Verstrickung in die Ermordung des Kölner Erzbischofs Engelbert von Berg († 1225) stiftete Graf Otto I. 1240 auf dem Gelände des gräflichen Oberhofs in der Bauernschaft Aversele das Zisterzienserinnenkloster Leeden. Wenig später wurde die Klosterkirche St. Marien errichtet. Auch ein Kirchspiel Leeden ist schon in einer Urkunde vom 24. Juni 1251 bezeugt. Vermutlich ist die Kirchspielkirche aus einer Eigenkirche hervorgegangen.

Nach einem Brand um 1370 entstand durch Anbau der Kirchspielkirche an die Klosterkirche die interessante Anlage einer Zwillingskirche. Die Kirchspielkirche wurde an die Nordseite der damals mit neuen Gewölben versehenen Klosterkirche angebaut. Beide Kirchen hatten eine gemeinsame Innenwand, aber zwei Satteldächer.

Die Klosterkirche, die 1538 Stiftkirche eines adeligen Damenstiftes wurde, zeigt die Formen der Spätgotik. Charakteristisch dafür sind die Fenster mit bewegtem Fischblasenmaßwerk. Nur die östliche Chorwand mit ihrem dreiteiligen Fenster (-maßwerk) dürfte auf die Gründungszeit zurückgehen. Das dreijochige Kreuzgewölbe mit Rippen und Schlusssteinen ist im Ostteil am breitesten ausgelegt. Es überwölbt den aus der Gründungszeit des Klosters stammenden Teil der Kirche. Dieser Teil ruht ­– jedenfalls im Süden – auf Pfeilern, die durch einen weit gespannten Bogen miteinander verbunden sind. In dem Mauerwerk, das den Bogen füllt, findet sich ein spätgotisches Fenster. Auffallend sind auch die beiden nur bis zur halben Höhe des Mauerwerks geführten Strebepfeiler. Das Südportal, das vom Kloster in die Kirche führte, ist heute zugemauert.

Das Stift wurde 1812 von Napoleon aufgehoben und die Stiftskirche anschließend von den Preußen der Gemeinde übergeben. Die ehemalige Kirchspielkirche an der Nordseite der Klosterkirche wurde mit Ausnahme des Westjochs, das den Dachreiter trug, 1819 abgebrochen.

In der Nacht vom 7. zum 8. Februar 1945 wurde die Stiftskirche durch Bomben besonders im Westteil schwer beschädigt. Aus den Trümmern des Dachreiters konnte die 1496 ursprünglich für die Tecklenburger Schlosskirche gegossene Glocke gerettet werden. Auch die drei Schlusssteine blieben erhalten. Zwei zeigen Blütenblätter und einen siebenstrahligen Stern, der auf Maria als ursprüngliche Patronin der Kirche verweist. Den dritten Stein ziert das Wappen von Tecklenburg. Am 11. April 1954 wurde die Kirche wieder eingeweiht. Im Westen erinnert ein viertes Gewölbejoch mit einem Dachreiter an den Turm der alten Pfarrkirche. Darin hängt die bereits genannte Glocke von 1496. Ebenfalls erhalten ist eine größere Glocke aus dem 13. Jahrhundert, möglicherweise die ursprüngliche Glocke des Klosters.


Öffnungszeiten: 1. April bis 30. September täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr, sowie ganzjährig zu den Gottesdiensten.